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Jobben nach dem Abitur: So nutzt du die Zeit sinnvoll

Nach der Schule durchstarten – mit Jobben Erfahrungen sammeln und Geld verdienen

Das Abitur ist geschafft, die Welt steht dir offen – aber was kommt jetzt? Viele Abiturienten entscheiden sich dafür, erstmal zu jobben. Kein Wunder, denn die Zeit zwischen Schule und Studium, Ausbildung oder Auslandsjahr bietet die perfekte Gelegenheit, um erste Berufserfahrungen zu sammeln und das Konto aufzubessern. Doch bevor du mit dem Jobben loslegst, gibt es ein paar Dinge, die du wissen solltest.

Minijob oder kurzfristige Beschäftigung?

Wenn du nach dem Abi jobben möchtest, sind Minijobs oder kurzfristige Beschäftigungen oft die erste Wahl. Bei einem Minijob kannst du bis zu 603 Euro im Monat verdienen – und das sozialversicherungsfrei. Alternativ kannst du dich für eine kurzfristige Beschäftigung entscheiden, die auf maximal drei Monate oder 70 Arbeitstage im Jahr begrenzt ist. Aber Achtung: Wenn du danach ein Pflichtpraktikum, ein freiwilliges soziales Jahr oder einen Auslandsjob planst, kann das Auswirkungen auf die Sozialversicherungspflicht haben.

In beiden Fällen gilt: Du bekommst mindestens den gesetzlichen Mindestlohn von aktuell 13,90 Euro pro Stunde. Einkommensteuer zahlst du erst, wenn dein Jahresverdienst den Grundfreibetrag von 12.348 Euro übersteigt. Außerdem kannst du bis zum Alter von 23 Jahren über deine Eltern krankenversichert bleiben – als Studierende sogar bis 25.

Praktikum: Eine Alternative zum Jobben

Auch ein freiwilliges Praktikum kann eine spannende Option sein, vor allem, wenn es dir bei der Orientierung für deinen Wunschberuf hilft. Dauert es nicht länger als drei Monate, muss das Unternehmen keinen Mindestlohn zahlen. Verdienst du jedoch mehr als 603 Euro im Monat, musst du dich selbst krankenversichern. Aber auch hier sammelst du wichtige Erfahrungen, die dir später beim Jobben oder im Studium zugutekommen können.

Extra-Tipps für dein Jobben

  • Übungsleiterpauschale nutzen: Wenn du nebenberuflich als Trainer im Sportverein oder Jugendbetreuer arbeitest, kannst du bis zu 3.000 Euro im Jahr steuerfrei verdienen. Das ist eine tolle Möglichkeit, dein Jobben mit einem Ehrenamt zu verbinden.
  • Kindergeld sichern: Deine Eltern können bis zu vier Monate nach deinem Schulabschluss weiterhin Kindergeld beziehen. Bei einem Praktikum oder der Suche nach einem Studienplatz kann diese Frist verlängert werden – ein Nachweis bei der Familienkasse genügt.
  • Freiwilligendienste: Ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr bietet nicht nur spannende Erfahrungen, sondern auch ein steuerfreies Taschengeld. Auch das zählt als eine Art Jobben, bei dem du gleichzeitig Gutes tust.
  • Egal, ob du jobbst, ein Praktikum machst oder dich für einen Freiwilligendienst entscheidest – die Zeit nach dem Abi ist eine Chance, Neues auszuprobieren, dich weiterzuentwickeln und gleichzeitig etwas dazuzuverdienen.

Also, worauf wartest du? Starte durch und mach das Beste aus deinem Jobben nach dem Abitur!

Jobben nach dem Abitur: es bietet viele Chancen und Vorteile. Foto: R+V/iStock
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